November 2007
Bei diesem Transport haben diesmal die Vorbereitungen bereits am Mittwoch begonnen. Wir haben Mittwochs unser Auto beladen darunter jede Menge Weihnachtsgeschenke für die Hundis, Futter, Decken einige Leinen und Halsbänder, Spielsachen, Verbandsmaterial……
Am frühen Donnerstag Abend habe ich mich Marga getroffen und Ihr 150 kg Futter gebracht, denn Marga und Beate sind am Samstag mit uns on tour gewesen und so hatten wir wenigstens die Möglichkeit die vielen Spenden mitzunehmen.
Am Samstag ging es dann endlich los. Mit unserem vollem Auto haben wir uns mit Marga und Beate in Bruchsal getroffen und sind dann gemeinsam Richtung Süden gefahren.
Die Fahrt verlief ohne Probleme, wir hatten eigentlich gegen Mittag die Hunde erwartet doch sie hatten Verspätung . Dafür hatten wir für das ein oder andere Schwätzchen Zeit.
Je näher die geplante Ankunftszeit kam umso nervöser wird man, selbst nach so vielen Fahrten. Irgendwann hielten wir es in der Raststätte nicht mehr aus und sind dann raus ans Auto und haben erst mal die Spenden ausgeladen und die Boxen aufgebaut. Zur Nervenstärkung hat Marga super leckere Windbeutel mitgebracht *hmmmm*.
Wie ein Sonderspezialtransport kamen die italienischen Autos angebraust, kein Wunder bei der wertvollen Fracht.
Nach der kurzen Begrüßung ging alles ganz fix wie immer eben, ein Hund nach dem anderen durfte eine kleine Gassirunde gehen. Den ängstlichen wurden noch Geschirre angezogen und dann nach den Pippirunden schnell in die Boxen.
Elisa durfte First Class mit Beate und Marga im großen Kofferraum reisen. Elisa war bei der Übergabe total ängstlich sie hat sich einfach nur von Auto zu Auto tragen lassen.
Es waren einige Hunde dabei die diesen Weg des Transportes von Box zu Box wählten. Gina wurde gleich mit Ihrer Transportbox verladen denn sie war absolut ängstlich. Alle Jagdhunde (außer vielleicht Priscilla) waren wieder viel zu mager, kein wunder so sensibel wie armen Schnuffels auch sind, dazu das schlechte Futter in den öffentlichen Tierheimen.
Alle Hunde gut untergebracht fuhren wir los, während wir on tour waren, hatten unsere italienischen Freunde alle Hände voll zu tun die vielen Weihnachtsgeschenke und die vielen Futterspenden zu verladen.
Die Hunde waren wie immer alle nur lieb kein Gekläffe kein Getue alle nur lieb und brav. Emma saß direkt hinter uns ein wahrer Goldschatz. Auch Raffy die süße Omi, die alle um den Finger wickeln konnte und mein absoluter Favorit Alberto.
Ich habe mich total in die rot weißen Setter verliebt. Dank Jules ;-)
Die Beiden Irish Setter Valentino und Priscilla, ein Traum für alle Setterfans und genau wie die Pointerrüden Mike und Leo riesengroß aber rappeldürr.
Auf dem Weg nach Norden haben wir uns mit Kerstin getroffen, das erste Mal, dass wir uns gesehen haben. Das Treffen hat uns sehr gefreut, aber auch hier wieder nur ein kurzes Schwätzchen und weiter Richtung Norden.
Der erste Hund der aussteigen durfte war Barnaba, für den wunderschönen Rüden haben wir uns sehr gefreut, denn ihn haben wir schon im Juli in der Pension gesehen. Barny ich hoffe Du findest ein ganz tolles Zuhause.
Unser zweiter Halt war bei Katrin und ihrem Freund für die süße kniffelige Melita. Die Beiden haben uns mit jeden Mengen Sachspenden empfangen, wir konnten diese gerade so ins Auto verstauen.
Kurze Zeit später Endstation und das hieß 9 Hunde aus den Boxen holen und zum Pippi machen bringen. Leo, Mike, Emma, Priscilla, Valentino, Gina, Raffy, und Alberto. Da kam dann Stress und Hektik auf, die Abholer haben schon auf uns gewartet. Leider hatten wir uns verspätet denn wir haben einen 14 km langen Stau umfahren.
Ich war heilfroh dass Meike Alberto übernommen hatte denn sie hat uns zum Glück bei den Übergaben geholfen sonst wäre sicher Chaos ausgebrochen. Nachdem dann alle Hunde in den richtigen Autos waren und wir die vielen Sachspenden die wir bekamen verstaut hatten, konnten wir noch ein kleines Schwätzchen mit Meike halten bis wir dann wieder glücklich und zufrieden den Heimweg antreten konnten.
Froh darüber wieder ein paar abgemagerte und traurige Fellnasen zu einem neuen Leben verholfen zu haben.
Daheim angekommen haben wir noch unser Auto ausgeladen, die Spenden und Boxen in den Keller getragen und dann nur noch hoch und die eigenen Schnuffels drücken und knuddeln.
Hier noch ein paar Bilder von den Spenden, die doch ein wenig Glanz in die Hundeaugen zaubern konnten.